Extra Kilometer

Tag 12, Donnerstag der 25. August
Soo Tag 1 der der südlichen Hälfte ist geschafft, hinter mir liegen nicht wie geplant 19 km sondern ~25, doch dazu später mehr.
Wundert euch auch bitte nicht das ich vorerst keine Bilder posten werde, aber ich komme bis zum Ende des Weges an keiner Steckdose mehr vorbei und möchte den Handyakku schonen, also keine Bilder übertragen und kompriemieren, geschweige denn hochladen.
Da ich gestern zu faul für den Einkauf in dem Shop der Bergstation war musst ich heute warten bis er aufmacht.. egal, dann rein Schuhwachs und Schoki für morgen geholt und los gehts noch vor 9! Heute wird ein etwas längerer Tag, der Wetterbericht sagt für morgen Regen vorraus, und da hab ich eigentlich ne 30 km Etappe geplant. Also schau ich das ich heute Extrastrecke mache um mir morgen den Tag zu verkürzen.
Zuerst gehts an der Straße an den Grövelsjön (See) und dort über einer Hängebrücke weiter dem Weg folgend nach oben, nochmal kurz über die Baumgrenze und dann weiter durch einen mystischen Wald, sehr eigenartige Stimmung in so nem richtigen Urwald..
Fast trete ich auf eine kleine Schlange, aber sie rettet sich gerade noch vor meinen Stiefeln, aber meiner Kamera kann sie nicht entfliehn!
Weiter gehts zu einer alten Sennerei, deren Hof bewohnt ist, und die Rasthütte dort fällt sehr üppig aus, einer meiner schönsten Rastplätze bisher!
Beim weitergehen folgen mir 2 Pferde noch eine weile bis sie schließlich einsehen müssen das es nix zu holen gibt bei mir.
Weiter durch Steiniges Gebiet auf und ab gelange ich dann schließlich wieder durch Wald und Sumpf, auf einen Forstweg, an der Windschutzhütte wollte ich eigentlich Rasten, aber da steht nen Rentier drinnen, Frechheit!
Frecher ist allerdings das es abhaut bevor ich nen Foto hab, sehr Schade, das sah zu drollig aus!
dann Folge ich nur noch der Forststraße, sehe ein Paar aus Holland (nat. mit Camper), sie verraten mir das es 37°C in der Sonne sind, deswegen schwitz ich so..(garnicht gut für den Wolf)
aber gegen 3 bin ich an meinem ursprünglichen Ziel, der Rasthütte Guttudålskojan. Hier mache ich ausgiebig Rast und kühle mich und den Wolf im Flussarm, dann Treffe ich noch zwei Deutsche die hier Fischen sind, kurz nachdem sie weiter sind, ziehe ich auch weiter, ich folge noch knapp 1,5 Stunden der Straße bis zur Querung des Stupån (Fluss), dann schmerzen Füße und Wolf genug um mich zum Zeltaufbau zu bewegen.
Gesagt getan, nochmal kurz rein ins Wasser und dann husch ins Zelt!
Abendbrot ess ich auch bald, und dann heists ab in Sack rein!
Gruß René

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