Tag 34 Gieddoajvejávrátja – Såmmerlappastuga ca 21 Kilometer

Sonntag, der 1. September

Als ich heute morgen aufwache, denk ich mir das der Wind gedreht haben muss, es ist ziemlich windig!Eigentlich ist es auch noch zu früh.. ich wollte ja jetzt versuchen länger zu schlafen. Allerdings werde ich jetzt nicht mehr einschlafen also mach ich mich an die Morgenroutine.Als ich aus dem Windschatten meines Hügels den ich mir gestern gewählt habe trete, Stelle ich fest das der Wind nicht gedreht hat, er ist nur viel stärker so das die Turbulenzen hinterm Hügel auch stärker sind.Es ist schon eine ordentliche Brise, welche hier weht!Wenig später, kurz vor acht, mach ich dann los. Bei diesem Wind ist das gehen teilweise echt schwierig, ich denke mir das nicht viel fehlt zum Mittagsmistral letztes Jahr. Nur dieses mal weht es mir nicht ständig den Fuß beiseite!Dieses Zelt kann garnicht exponierter im Wind stehen.. Ich hoffe die Bewohner hatten wenigstens etwas schlaf. Dann geht es erstmal runter, aber die folgende Ebene gibt einen weiten Blick frei.Ich wandere also so vor mich hin, das Wetter wird immer besser, langsam lugt auch die Sonne heraus!Almählich unterschreite ich die Baumgrenze, vorher noch ein Blick zurück.Dann ist es nicht mehr weit, nur etwas über 20 Kilometer heute. in der Mittagsrast schließe ich kurz die Augen und bin Überrascht als es wenige Minuten später regelrecht dunkel ist oO! Das Wetter ist umgeschlagen und es sieht nun nach Regen aus. Egal.. es ist nur noch eine Stunde bis zum Ziel, das wird schon klappen!Kurz vor der Stuga, kommt noch eine alte Kote aus den 1930er Jahren, die ist nicht mehr in einem benutzbaren Zustand^^Dann komme ich auch schon an, ich quatsche kurz mit der Hüttenwärtin, und mach mich dann an den Zeltaufbau. Doch was ist da los? Mitten beim Zeltaufbau setzt ein Platzregen ein, na Toll fast hätte ich es geschafft^^ Zum Glück bekomm ich alles recht flott hin so das ich und mein Krempel nicht zu nass werden.Dann gibt es erstmal Schoki und eine Cola zum Trost. Den Nachmittag verbringe ich im Zelt, immer wieder gehen starke Regenschauer nieder, zum Glück muss ich jetzt nicht mehr Wandern!Zum Abendessen gehe ich in die Hütte, dort treffe ich Christian (vom Boot Ritsem – Änonjelme) wieder und zwei weitere deutsche Pärchen, eines aus Wernigerode^^Wir schnacken relativ lang, heute geht es etwas später zu Sack!Alles in allem ein schöner Wandertag, auch wenn mich der Regenguss beim Zeltaufbau ärgert, fünf Minuten haben am ende gefehlt..Immerhin soll es morgen nicht regnen. (jetzt zum schlafen gehen regnet es, und wohl die ganze Nacht..)Gruß Bresh

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.