Tag 3 Tough walking

Sonntag der 17. Mai, Coryhully Bothy – Sourlies ca 27 Kilometer

Erste Aussicht

Der Tag heute beginnt mit duren Wanderwetter, der Wettericht macht aber wenig Hoffnung darauf das es so bleibt. Also genießen wir das Frühstück, quatschen etwas und starten dann kurz vor acht.

Der Weg schraubt sich gut hoch, und es dauert nicht lange bis wir auf dem Sattel sind, kurze zeit später beginnt es zu regnen und das „Bogland“ geht los. „Bogland“ ist ein euphemismus für ein ausgesprochen schlammiges Gelände, also so richtig!

Mir bleibt erspart bis zum Knie einzusinken (wie letztes Jahr) aber naja trocken is hier auch heute nur unser Humor.

lecker Schlamm!

aber bald sind wir fertig mit dem Schlamm und nach der Brücke geht es recht flott bis zur A’Chuil Bothy. Wir kommen viel Besser vorran als ich letztes Jahr kurz nach dem Mittag sind wir an der Bothy und machen über eine Stunde Rast!

Aussicht vom neuen Klo

In der Bothy war der Hausmeister beschäftig, es gibt jetzt Etagen-Matratzenlager und sogar ein Klo! Letzteres nutze ich natürlich direkt und dann Chillen wir noch etwas. gegen halb zwei geht es dann weiter, weiter in sehr wechselhaftem Wetter. Anfangs durch den Wald haben wir noch eine Schotterpiste unter den Füßen, gegen Ende dann wieder ziemlich schlammiges Gelände.

Ich bin ehrlich erstaund was ich meinen Füßen alles „antun“ kann, die sind echt hart im nehmen.

Ich mach mir auch echt nichts aus möglichst trocken bleiben, die Schuhe sind eh beim ersten falschen Tritt nass, also macht das auch keinen Sinn, allerdings lassen die alles „freies“ Wasser, was nicht in der Socke gebunden ist, auch in wenigen Schritten wieder raus. So dass es sich nicht schlimm nass anfühlt.

Mann mit Boot in den Bergen

Mittlerweile mischt sich in die Regenschauer auch Hagel, traumhaftes Wanderwetter! Als auf Höhe der beiden Seen hier oben sind, lässt der Regen allerdings nach und der restliche Tag bleibt von oben trocken.

Das Ziel kommt in Sicht

Nun steht nur noch eine Flussquerung an und dann gehts runter an die Küste, die Sourlies Bothy liegt an einem Meeresarm!

Aber ersmal muss ich da runter kommen oO so gut die Trailrunner bisher funktionieren, aber der Abstieg über Schlamm.. Puh! ich musste echt vorsichtig und langsam gehen um mir nicht den Hals zu brechen^^ Das kenn ich so von den verschiedene Wanderstiefeln nicht!

Aber am Schluss habe ich allerdings überlegt und bin gut angekommen. Beut war ein Tag der echt nicht einfach war, aber am Ende sind wir etwa halb sechs da und chillen noch eine Stunde in der Sonne und erfreuen uns an unseren Gästen, wobei.. hier sind wir eher die Gäste^^

Unsere Gastgeber lassen sich von uns nicht stören

Naja der Rest ist schnell erzählt.. Essen, quatschen, Tagebuch schreiben und dann ab in die Heia!

In dem Sinne Guts Nächtle!

Euer Wanderbresh