Freitag der 29. Mai, Abzweig am Ben More Assynt – Glencoul Bothy ca 25 Kilometer
Als ich heute Wach werde höre ich die ersten Tropfen des Tages, mal sehen was der bringt^^ Außerdem habe ich Asche auf meinem Zelt oO hab ich einen großen Vulkanasbruch in Island verpasst?

Ich wähle den Weg östlich um den Berg und der Tag beginnt mit einem ziemlich okayen Weg welcher mich fast 300 Höhenmeter nach oben bringt. Den Restlichen Tag werde ich in etwa die Höhe halten bis es zur Bothy runter auf Meereshöhe geht.

Ich folge dem Pfad so gut es geht, zwischendrin wird er sehr unscheinbar aber dann wieder weit und gut Sichtbar. Zumindest bis zum Loch Bealach a’Mhadaidh etwa um den See herum wird das Gelände sehr steinig und einen Pfad zu finden entsprechend schwierig. Der Abetieg zum Gorm Loch Mor ist naja sagen wir mal Spannend zumal es mittlerweile zu regnen begonnen hat.

Als ich zum Ende des Sees laufe kommen starke Böen dazu und ich entscheide mich von beiden weglosen Varianten hier für den Weg durch die Torfhügel zum Loch an Eircill zu entscheiden. Die andera Variante würde mich höher führen und einen steilen ausgesetzten Abstieg beinhalten. Bei dem Wetter? nein Danke!

Der Weg über die Torflandschaft ist ziemlich anstrengend und der Regen plus die Böen machen es nicht grad zu einem Sonntagsspaziergang. Doch irgendwann komme ich an die ATV Fahrspur und kann immerhin auf ziemlich gutem Untergrund den restlichen Weg zurücklegen.

Da Wandert die Mülltüte mit Beinen also gen Tal. Die Böen sind Teilweise so heftig das ich einen Ausfallschritt machen, stehen bleiben und leicht in die Hocke gehen muss um auf den Beinen zu bleiben Oo (später erfahre ich das Böen bis 70 Km/h heute morgenin der Vorhersage waren)
Ich Winde mich also in diesem tollen Wetter runter bis zur Bothy und als ich eintrete bin ich Komplett durchweicht. Zu meiner Freude bin ich nicht allein, Andy (ihn hab ich vorgestern an der Schoolhouse Bothy getroffen ist hier und hat beschlossen heut hier zu bleiben und nicht weiterzugehen obwohl er heut noch nicht weit gegangen ist, aber der starke lässt ihm den Weg über den nächsten Hügel zu gefährlich erscheinen. Ich stimme ihm zu (auch wenn ich eh nicht weiter wollte)

Später kommt noch Fiona, auch sie ist komplett durch und froh einen trockenen Schlafplatz zu finden. Während ich schreibe haben die beiden ein Feuer anbekommen und ein weiterer Wander trifft ein. Ich gesell mich mal zu ihnen.
Bis später euer Wanderbresh
